Letters from the Ocean

THE MUSIC OF SILENCE

Our society has changed so much over the years! And not necessarily for the better…

When I wake up early in the morning these days, I check my cellphone to see if I missed any calls (when I sleep, I always put my phone on Do Not Disturb), then I have my morning coffee and start browsing my mail. There are so many junk messages!

I browse social media and the news, only to be bombarded by hundreds of ads I never asked for. And if I don’t tap the phone correctly with my chubby finger, the ads I’m trying to avoid appear in full size instead of disappearing! Pure madness. Hasn’t this happened to you?

If they could sell you a soul, they would!

I look for the latest news. As always, most of it is bad news. Wars, politicians lying, natural disasters, crime, racism, and much more. In this crazy world, bad news sells better than good news.

I stop. I don’t want to lose the happiness I woke up with. I leave my phone on the table. Outside my home, they are building a new apartment complex. It’s eight o’clock in the morning. Time to start the noise. 

The phone rings! I must answer. But why? I don’t want to. I haven’t even finished my coffee or brushed my teeth. Yet the little bug has already taken up residence in my brain. I must answer…

I could go on and on. It’s time to work, but it doesn’t matter if I close all the windows in my home. I can still hear the rumbling of the machines building the new bloody apartment complex! I put on my headphones to listen to soothing music, but the song is interrupted once or twice by more advertising! I start to feel stressed. I cannot concentrate on my work.

There is so much noise everywhere. It’s all around us. I cannot stand it anymore. We have built a society where we cannot escape the noise. And if we are not careful, the noise starts to feel normal. It becomes the routine of every day…

When was the last time we enjoyed the music of silence?

That moment in space and time when the only thing you can hear is the voice of your heart?

Some turn to yoga; others to meditation. Some even go to an empty church. But when you finish, everything starts again…

I was one of the lucky ones because I discovered the ocean at a very young age. By immersing myself beneath the sea’s surface, I found the silence I had longed for. The ocean can teem with fish and other creatures, yet the silence remains. It’s as if all these animals have learned to live in the calm of silence. And if, for any reason, you hear a sound, it’s not noise. It is the music of nature that soothes you even more. 

Nature: the balm of the soul!

The place we always belonged to, but many forgot to return. We are always running, believing we are doing important things. But we are not. We are not living: we are just existing. For life is the greatest gift you can receive. And your life is measured in time. Why not seek a balanced life in which we share our duties with moments of total quiet and serendipity, and stay in our natural balance?

When I was younger, I loved to surf in the ocean. I loved to dive beneath its waters. I still do. But with all the noise from bustling cities, I have found my last refuge in the quiet of the night, when everyone is partying or driving. 

I take my faithful snorkel and fins, my torches, and I literally escape into the deep oceans. I just place my head below the water, and suddenly all the noise stops. I stay for hours. I can only hear my own breathing and the voice of my heart as I watch in awe a wonderful world that thrives in silence. There is no gossip, no cellphones, no bad news.

Just a world that has learned to live in harmony with its silence.

Sometimes, when I reach a safe place in the middle of the ocean, I close my eyes and stay still. Suddenly, an hour of true serendipity feels like five minutes, because when you are truly happy, time flies.

When I finally go back to shore, I always feel renewed, as if I left behind in the ocean all that poisoned my heart and mind. Suddenly, I feel as if I no longer exist. I am once again living my life to the fullest.

Whether it is a forest, the mountains, staying close to a quiet river, or simply walking through nature’s beauty, give your mind, your soul, and your heart a chance to disconnect from our crazy world. 

Trust me: you will feel renewed. You will feel alive. You will always end with a smile on your face. Always.

Just like when I go to my beloved ocean every day to wet my scales and be in total harmony with the Universe and with myself.

The rest can always wait.

It must.

…a dreamer…

10 thoughts on “THE MUSIC OF SILENCE”

  1. Lieber Sergio,
    ich habe alle Deine Bücher gelesen und sie haben mir immer wieder einen Weg gezeigt, wenn ich wieder einmal in einem Tief gesteckt habe. Dafür danke ich Dir von ganzem Herzen. Du findest immer die richtigen Worte die meine Seele berühren und die mir Mut und Hoffnung geben. Auch ich fühle mich mit dem Meer verbunden und bin dankbar, dass ich den Mut hatte , auch mit der Unterstützung meines Mannes ,mir meinen Traum zu erfüllen am Meer zu leben. Diese Stille, das Rauschen der Wellen, den Sand unter meinen Füßen ist ein Streicheln für meine Seele und jedesmal wenn ich zurückkomme geht es mir wieder gut. Ich liebe es im Sand zu sitzen und nur zu schauen und zu fühlen. Im Moment ist Stille für mich auch ein aktuelles Thema und deshalb war dein Artikel darüber wieder sehr inspirierend. ich vermisse ein bisschen die Stille die ich auf dem Jakobsweg letztes Jahr erfahren durfte. Aber ich denke ich finde sie wieder am Meer, im Wald oder oder oder… danke dass du so offen deine Gedanken und Gefühle mit uns teilst.

  2. Lieber Sergio,

    wieder einmal habe ich deine Worte gelesen – und wieder einmal hatte ich das Gefühl, dass sie nicht einfach nur einen Gedanken beschreiben, sondern etwas in mir berühren, das schon lange da ist.

    Vielleicht ist es genau das, was deine Geschichten und deine Briefe für mich so besonders macht. Sie erzählen vom Meer, von der Freiheit, vom Träumen und von der Suche nach dem eigenen Weg. Aber zwischen all diesen Worten geht es für mich immer auch um etwas Tieferes: um den Mut, auf das zu hören, was in uns selbst leise spricht.

    Dein neuer Brief über die „Musik der Stille“ hat mich deshalb besonders berührt.

    Stille.

    Ein so einfaches Wort – und doch etwas, das uns im Alltag immer mehr abhandenzukommen scheint.

    Wir sind ständig verbunden und gleichzeitig oft so weit von uns selbst entfernt. Wir hören Nachrichten, Stimmen und Geräusche, aber vergessen manchmal, der eigenen Seele zuzuhören.

    Deine Worte über den Ozean haben mich wieder daran erinnert.

    Ich glaube, dass das Meer eine ganz besondere Sprache spricht. Man muss sie nicht verstehen können. Man muss ihr nur zuhören.

    Das Rauschen der Wellen.
    Der Wind.
    Der unendliche Horizont.
    Dieses Gefühl, dass für einen Moment nichts wichtiger ist als genau dieser Augenblick.

    Vielleicht ist das die wahre Musik der Stille.

    Und vielleicht ist es auch das, was ich mit deinen Büchern und deinen Worten verbinde: Sie erinnern mich daran, dass wir unsere Träume nicht verlieren sollten, nur weil das Leben manchmal laut wird.

    Dass wir uns selbst nicht vergessen dürfen.

    Dass es wichtig ist, manchmal stehenzubleiben und sich zu fragen:

    Was höre ich eigentlich, wenn um mich herum alles still wird?

    Ich weiß nicht, ob wir die Stille wirklich verloren haben. Vielleicht ist sie die ganze Zeit bei uns. Vielleicht liegt sie nur unter all dem Lärm verborgen und wartet darauf, dass wir wieder langsam genug werden, um sie wahrzunehmen.

    Dein Brief war für mich genau so ein Moment.

    Ein kleines Innehalten.

    Ein tiefer Atemzug.

    Und die Erinnerung daran, dass manche der wichtigsten Dinge im Leben nicht laut nach uns rufen.

    Sie flüstern.

    Danke, Sergio, dass du diesen leisen Dingen eine Stimme gibst. Dass du uns immer wieder mitnimmst – hinaus auf den Ozean, aber auch ein Stück weit zu uns selbst.

    Und vielleicht ist das Schönste an deinen Briefen genau dieses Gefühl:

    Man liest sie nicht nur.

    Man nimmt ein kleines Stück von ihnen mit.

    In Gedanken.
    Im Herzen.
    Und manchmal vielleicht sogar bis ans Meer.

    Ich wünsche dir von Herzen alles Liebe
    Ivi

  3. Dear Sergio, true words, strange world. i find my silence in the forrest, riding my horse, or by the lake with my SUP far away from the noisy beach…. just nature… no words, no music, no phone … true words…

  4. leider ist ein Fehler in meinem Beitrag entstanden.
    nach der Stille im Wald habe ich geschrieben, das ich bereits beim Schnorcheln diese wunderbare Stille sehr genieße, leider kann ich nicht tauchen.
    Ich hoffe noch viele Bücher und Beiträge von Sergio lesen zu dürfen.

  5. Lieber Sergio,deine Bücher,deine Gedanken in Beiträgen wie den der Stille ,all das macht mich froh und ich teile deine Vision vom Leben sehr.Wenn ich morgens meine Wildvögel füttere und mich dann in meine Frühstücksecke setze,nur die Vögel höre und sehe genieße ich diese Stille.Man erlebt sie auch noch im Wald.Schade, daß ich nicht tauchen kann wie du,es würde mir sehr viel inneren Frieden geben, daß spüre ich bereits beim Schnorcheln.Begleite uns bitte mit noch vielen Beiträgen.
    Dankeschön und bleib gesund.
    Sonja

  6. Lieber Sergio,

    es tut so gut, deine Worte zu lesen. Denn es ist genau so, wie du beschreibst. Morgens geht der erste Griff zum Handy. Klar, es ist mein Wecker. Aber wenn ich es dann schon in der Hand habe, lese ich auch schnell die Nachrichten, und damit startet der Tag schon nicht gut. Die Welt bedrückt mich immer mehr und ich wünschte sehr, ich hätte die Möglichkeit, wie du einfach in den Ozean zu steigen, die Ruhe und die völlig andere Welt zu genießen und mit den Lebewesen zu kommunizieren, die dort leben. Ich versuche, meine Auszeiten in der Natur zu nehmen, aber es gelingt mir nicht oft. Dabei wäre es mir selber so ein Anliegen. Durch deine Briefe wird mir das immer wieder bewusst, und es ist mir ein Ansporn, immer wieder neu zu versuchen, Kraft und Stärke aus der Ruhe in der Natur zu schöpfen. Vielen Dank für alles! Nicole

  7. Thanks for sharing… may we are learning at least one day per week turn off all social media and just listen to our hearts… it‘s our right to have one sabbatical day per week… it depends on ourselves if we offer this to us to honor who we are and return to that place inside where inner peace and stillness show us the magic of our being…

  8. Ich bin sehr glücklich hier meine Gedanken mit euch zu teilen, es ist auch eine Ehre für mich in Kontakt mit Herrn Sergio Bambaren zu sein. Dein neuer Beitrag hat mich genau dort ergriffen was schon lange mein Wunsch ist und das auch jeden Tag mehr Stille in mein Leben zu bringen. Es ist tatsächlich schwierig in der hektischen Zeit noch Ruheoasen für sich selber frei zu bekommen. Letztendlich ist die Zeit immer die gleiche aber gerade in Deutschland ist vieles nur auf Erfolg aus und du versucht es hinter herzulaufen was unmöglich ist ich habe es versucht und bin gescheitert. Heute bin ich glücklich Abstand zwischen Arbeitsleben und Privatleben immer besser hinzukriegen durch Sergio habe ich noch eine tiefere Bedeutung in dem Rückzug vom äußeren Bereich erfahren eigentlich will ich noch mehr aber es ist mir auch wichtig mit meinen Lieblingsmenschen zusammen zu sein. In Liebe und Hochachtung für deine tiefen und ehrlichen Worte , Gedanken und Träume die du mit uns teilst. Birgit 🌷

  9. Very nice!
    Some days ago, I felt this silence in the night, when I looked into the sky and saw just a lot of stars, but didn’t hear anything.

  10. Lieber Sergio
    Ich danke dir von ganzem Herzen für deine wunderbaren Worte und Fotos.
    Ich liebe und teile sie. Auch mir ist diese Welt zu laut geworden und ich ziehe mich in die Natur zurück. Dieser Lärm , die schlechten Nachrichten und die falschen Politiker , ich ignoriere sie, so gut es geht.
    Bleib, wie du bist, du bist mein Vorbild und machst die Welt besser mit deinen Büchern, Deinen Briefen und deinem Sein.
    Alles Liebe Heidi

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